Michelstadt


Rathaus, Michelstadt

Der 1484 errichtete spätmittelalterliche Fachwerkbau zeigt im Erdgeschoß eine offene Halle (ehem. Markt- u. Gerichtshalle) mit mächtigen Eichenpfosten. Das Fachwerkobergeschoß – von hohen spitzen Ecktürmchen flankiert – enthält einen Ratssaal mit polygonaler Mittelstütze.
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Kellerei, Michelstadt

Der mächtige Steinbau- ein ehemalige Speicherbau mit hohem Kellergewölbe und Stufengiebel wurde1517 erbaut. Das Gebäude beherbergt heute das Odenwald-Museum.


Einhardsbasilika, Michelstadt- Steinbach

Bei der dreischiffigen karolingischen Basilika handelt es sich um die älteste in solcher Vollständigkeit erhaltenen Basilika nördlich der Alpen- ein Baudenkmal von europäischem Rang. Das Gebäude – von Einhard dem Biographen Karls des Großen konzipiert- wurde im Jahr 827 vollendet. Im Jahr 1027 gründete das Kloster Lorsch hier eine Probstei und entsandte Benediktinermönche. Das Kloster bestand bis zur Reformation 1535. Später wurde ein Hospital eingerichtet welches im dreißigjährigen Krieg einging. Die karolingische Mauertechnik ist aufgrund der originalen Bausubstanz hervorragend zu studieren: (z. B. Sandsteinmauern aus Kleinquadern unter Verwendung römischer Spolien). Von der originalen Ausstattung sind umfangreiche Reste von Wandmalereien aus karolingischer bis gotischer Zeit enthalten.


Schloss Fürstenau, Michelstadt- Steinbach

Bei dem z. T. bewohnten Schloss handelt es sich um eine dreiflügelige Hauptburg mit vier Ecktürmen- im Kern eine Wasserburg des 14. Jahrhunderts- welche durch das Zusammenwirken von Landschaft und Architektur von höchstem Reiz ist. Große Teile der ersten Wasserburg sind im Südflügel erhalten. Die beiden anderen Flügel stammen ebenso aus dem 14. Jahrhundert, die Fachwerkgeschosse mit den steilen Schieferdächern aus dem 15. Jahrhundert. Das nordwestliche Turmzimmer mit Rippengewölbe wurde 1460 angelegt. Der „Rote Turm“ – 1588 vollendet- enthält eine Kapelle mit Stuckdecke. Besondere Aufmerksamkeit verdient der mächtige, mit durchbrochener Steinbrüstung und Wappentafel verzierte Schwippbogen von 1588 mit 15,60 m Spannweite. Schloss Eulbach mit Privater Sternwarte und „Englischem Garten“, Michelstadt- Eulbach.

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Jagdschloss Eulbach

Das Schloss wurde im Jahr 1771 als einstöckiges Jagdhaus errichtet und um 1800 aufgestockt. 1846 wurde das Schloss mit Ecktürmchen ausgestattet. Es befindet sich im Privatbesitz der gräflichen Familie Erbach- Erbach. In unmittelbarer Nähe befindet sich der öffentlich zugängliche „Englische Garten“ von 1807 (Hofgartenbauer Friedrich Ludwig von Sckell). In ihm befindet sich eine künstliche Ruine, eine mit Baumrinde verkleidete Kapelle sowie hierher verbrachte römische Bauelemente wie z. B. das Seitentor des Römerkastells Eulbach. Angeschlossen ist hier ein großer Wildpark mit Wisenten, Hirschen und Wildschweinen.


Sternwarte Eulbach


 
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